EhrenGarde Köln e.V.

Pressemeldungen

05.07.2011

Senioren bei der Luftwaffe

Mehr als 200 Senioren der Riehler Heimstätten starteten unter Führung von EhrenGarde Senatspräsident Michael Kreuzberg und Ehrensenats-Vizepräsident Rolf Stellwag – der in diesem Jahr bereits zum 46.Mal für diese Traditionstour verantwortlich zeichnete - zur 64. Fahrt, diesmal zur Luftwaffe nach Köln-Wahn.

64. Seniorenfahrt des Senats der EhrenGarde der Stadt Köln

Riehler Heimstätten op Tour

Mehr als 200 Senioren der Riehler Heimstätten starteten unter Führung von EhrenGarde Senatspräsident Michael Kreuzberg und Ehrensenats-Vizepräsident Rolf Stellwag – der in diesem Jahr bereits zum 46.Mal für diese Traditionstour verantwortlich zeichnete -  zur 64. Fahrt, diesmal zur Luftwaffe nach Köln-Wahn, wo die alten Menschen eine der größten Bundeswehr Dienststellen erleben durften. Mit mehr als 4.300 Soldaten gehört Wahn zu den größten Kasernen Deutschlands.

Brigadegeneral Günther Giesa (3.v.r.) begrüsste die EhrenGarde-Delegation mit (v.l.) Senatsschriftführer Günter Tripp, Senatspräsident Michael Kreuzberg, Otto Ludorff, Geschäftsführer der Zentren für Senioren und Behinderte der Stadt Köln, Organisator Rolf Stellwag, Moderator Ludwig Sebus und Senats-Vize Gernot Rehfus

 

Sie beherbergt drei Höhere Kommandobehörden (Luftwaffenführungskommando, Luftwaffenamt und Streitkräfteunterstützungskommando), Teile der Flugbereitschaft des Bundesministeriums der Verteidigung, Kommandobehörden sowie weitere militärische und zivile Dienststellen und Einrichtungen.

Mit 3 Bussen und zahlreichen Pkw reiste die Delegation, darunter der gesamte Senatsvorstand der EhrenGarde sowie Bürgermeisterin Elfi Scho-Antwerpes, in Wahn an, wo die Senioren im Offizierskasiono von Brigadegeneral Günther Giesa als Gastgeber begrüßt wurden.

Organisator Rolf Stellwag bedankte sich vor allem bei den stillen Sponsoren, ohne die eine solche Fahrt nicht möglich wäre.

Während eines bunten Nachmittags bei Kaffee und Kuchen unter der Moderation vom Grand-Senieur der Kölschen Musik Ludwig Sebus sorgten die Kölsche Chanson-Sängerin Gabi Koof ebenso für gute Laune wie Klimpermännchen Thomas Cüpper und Franz Reichert.

Im Offiziersklasino erlebten die Senioren einen bunten Nachmittag bei Kaffee und Kuchen

 

Nach einem tollen Tag reiste die Reisegruppe – die älteste Teilnehmerin war übrigens stolze 96 Jahre alt - am frühen Abend zurück nach Riehl, wo sicher noch lange über das erlebte gesprochen wird.

Infos zur Seniorenfahrt:

 "Mir sinn widder do un dunn watt mer künne... "

Unter diesem lebensbejahenden und echt kölschen Motto stand der erste Rosenmontagszug nach dem Zweiten Weltkrieg, der als erweiterte Kappenfahrt durch die Straßen unserer arg geschundenen Heimatstadt ziehen konnte.

Und nach diesem Motto handelte offensichtlich schon damals EhrenGarde-Präsident Ferdi Leisten, der am 29. April 1947 Vorsitzender der Ehrengarde der Stadt Köln wurde. 

Sein erfolgreiches Schaffen und Wirken für die Grün-Gelben war jederzeit auch auf die Einbeziehung der älteren Mitbürger gerichtet, und so wurde Ferdi Leisten der „Erfinder" der Karnevalssitzungen und Ausflugfahrten für und mit den Insassen der Riehler Heimstätten.

Und seine „Erben“ führen diese Tradition mit viel Engagement und Beständigkeit bis zum heutigen Tag fort.

Neben dem Karneval ist man sich in den Reihen der Grün-Gelben Familiengesellschaft der sozialen Verantwortung bewusst.

Ein besonderes enges Verhältnis hat die Garde dabei seit den späten 40er Jahren zum Städtischen Seniorenzentrum in Köln-Riehl.

Das aktive Korps betreut die Durchführung der jährlich durchgeführten Seniorensitzung im dortigen Festsaal und der Senat der Ehrengarde der Stadt Köln nahm sich der Altenfahrten erfolgreich an.

Diese erfolgreichen EhrenGarde-Veranstaltungen „oft kopiert und nie erreicht" werden nun tatsächlich schon seit sechs Jahrzehnten regelmäßig durchgeführt.  Hier ist das Wort Tradition wirklich einmal uneingeschränkt angebracht.